Mähroboter Test von Öko-Test

Öko-Test hat 8 Mähroboter getestet

Die Zeitschrift Öko-Test hat 8 Mähroboter unterschiedlicher Fabrikate getestet. Folgende Mähroboter-Fabrikate und Modelle sind bei diesem Test genauer unter die Lupe genommen worden – (ergänzend dazu unser Automower-Test und weitere Mähroboter-Tests):

Getestete Mähroboter:

  1. Automower 305 von Husqvarna
  2. Gardena Mähroboter R40Li
  3. Worx Landroid WG795E
  4. Al-Ko Robolinho 3000
  5. Sabo Mowit 500F
  6. Robomow City 110
  7. Viking iMow MI 322 C
  8. Zucchetti Ambrogio

Der Test wurde in mehrere Kategorien unterteilt  um zu guter Letzt den besten Mähroboter „herauszutesten“. Um es vorwegzunehmen, der Automower 305 hat die beste Praxistestnote erreicht:

maehroboter_automower_305_testsieger

Fazit des Mähroboter-Tests

An der Spitze der Auswertung lagen der Husqvarna Automower 305 und der Gardena R40LI (hier hatten wir bereits auf dem Blog einen kleinen Test dieser beiden Mähroboter durchgeführt). Die beiden Modelle bestachen durch einen sauberen Rasenschnitt, zuverlässiges vollautomatisches Arbeiten und einen hohen Sicherheitslevel. Weitere Pluspunkte sammelte der Automower 305 bei der Installation, die als einfach und übersichtlich beurteilt wurde, sowie in der Inbetriebname und der Bedienung des Mähroboters. Ein weiteres Testkriterium war die Navigation, d.h. wie die Rasenmäher Roboter z.B. zu entlegenen, oder durch Engstellen getrennte Rasenflächen gelangen können, und von dort bei schwächer werdendem Akku auch wieder zur Ladestation zurückfinden – auch hier schnitten der Automower 305 und der Gardena R40LI hervorragend ab. Mit einer Praxis-Test-Gesamtnote von 1,7 lag der Husqvarna Automowe 305 knapp vor seinem Konkurrenten dem Mähroboter Gardena R40Li mit einer Praxis-Test-Note von 1,9. Für den Mähroboter gibt es zudem eine abschließbare Rolltor-Garage.

Zum Teil deutliche Sicherheitsmängel

Bei den Mährobotern des Wettbewerbs gab es im Test zum Teil deutliche Sicherheitsmängel. Die vom renommierten Prüf -u. Zertifizierungsinstitut VDE durchgeführten Tests hielten sich an die internationale Norm für Rasenmäher Roboter.

Einige Sicherheitsfunktionen müssen bei den Mährobotern greifen. Z. B. müssen die Stoßsensoren ansprechen, wenn sich jemand in den Weg stellt, der Rasenmäher Roboter sollte dann zurückstoßen und die Mährichtung ändern und nicht versuchen weiterhin das Hindernis „umzumähen“. Der wohl wichtigste Job in der Sicherheits-Sensorik fällt den Hebesensoren zu, denn diese müssen das Mähwerk, oder die Mähklingen schnellstmöglich stoppen, so daß keine Schnittverletzungen entstehen können, wenn jemand den Rasenroboter anhebt um beispielsweise zu schauen, wie der Mähvorgang funktioniert.

Wichtig auch, daß Hände, Finger, Kinderarme sicher sind wenn sich der Mähroboter nähert, dies löst der automatische Rasenmäher von Husqvarna z.B. mit dem Stoßsensor,jedoch auch mit dem relativ großen Sicherheitsbereich zwischen den Mähklingen und dem Gehäuse (dies hat zwar zur Folge, daß es an Wänden und festen Gegenständen an der Rasenkante, oder im Rasen zu einer Fläche von ca. 15cm kommt, an denen der automatische Rasenmäher nicht mähen kann – hier zählt aber Sicherheit zuerst).

Für die Reinigung der Rasenroboter ist es wichtig, daß es einen ON/OFF-Schalter gibt, mit dem man den Mähroboter ausschalten kann, so daß während dem Reinigungsvorgang eine Gefährdung auszuschließen ist.

Nach Veröffentlichung des Öko-Tests gab es einige interessante Reaktionen der Mähroboter-Hersteller, die beim Test eher unterdurchschnittlich abgeschnitten haben.

Die Reaktionen der Hersteller und den kompletten Mähroboter-Test können Sie über diesen Link anfordern: Mähroboter Öko-Test.

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Antworten zu: Mähroboter Test von Öko-Test

  • Hallo, seit geraumer Zeit befasse ich mich mit dem Gedanken einen Rasenroboter anzuschaffen.
    Nach vielen gelesenen Testberichten der verschieden Institutionen musste ich feststellen, das diese Tests doch sehr unterschiedliche Meinungen zu den gleichen Geräten aussagen und damit sehr verunsichern.

    Letzendlich sind zwei Hersteller bei meiner Wahl übrig geblieben. Robomow und Husquarna.
    Was mich immer noch verunsichert, sind die unterschiedlichen Messersysteme. Da ich den kräftiegen Messerbalken meines Sabo E-Mähers gewohnt bin,kommen die kleinen Messerchen beim Husquana und anderen ,bei mir nicht sehr Vertrauen erweckend daher.
    Es sollte doch möglich sein auch die Messer des Robomow so scharf zu haben das ein sehr guter „Schnitt“ und nicht „Schlag“ ensteht.
    ich habe das Messer meines Sabo immer selbst mittels Flex und Fecherscheibe selbst geschärft, und auch mittels aufhängen an einem Nagel „Waagefunktion“ sehr gleichmäßig hinbekommen!!
    Ich habe einen Garten in etwa von 350m² der durch einen Sichtschutzzaun zweigeteilt ist.
    1.Teil ca 250m² 2. Teil ca.100m²
    Zwischen dem Ende des Zaunes und der Hecke des Nachbargrundstück sind 80cm Platz die als Durchfahrt genutzt werden soll. Der größere Bereich wurde vor zwei Wochen neu eingesät.
    Um möglichst eine optimale Randbearbeitung zu gewährleisten,soll der Rasen rundherum mit überfahrbahren Randsteinen eingefasst werden.
    Da beim Robomow die Randbearbeitung wohl schmaler ist,würde ich gerne wissen wie breit von- bis, müsste dieser überfahrbare Randstein für den Automover sein das eine komplette Randbearbeitung stattfindet.

    mit freundlichem Gruß
    Rainer

    • Hallo,
      ein Mähroboter arbeitet im Gegensatz zu einem normalen Rasenmäher sehr lange und meist alleine, deshalb kommt es beim Vergleich der Modelle vor allem auf folgende Punkte an:
      – Geräuschentwicklung, hier hat der Automower klar die nase vorne, stellen Sie sich vor Ihr Nachbar sitzt auf der Terrasse und auf Ihrem Grundstück fährt ein Rasenroboter ca. 5 Stunden am Tag und macht dabei einen ordentlichen Krach?
      – Sicherheit, durch die feinen Klingen gibt es beim Automower nicht nur einen hervorragenden Schnitt, sondern die Klingen sind fliegend befestigt, sollte jetzt doch einmal, aus welchem Grund auch immer, ein Spielzeug, oder anderer Gegenstand unter den Mähroboter kommen, dann schlägt dieser diesen Gegenstand nicht kurz und klein, sondern ritzt den Gegenstand „nur“ an, da bei starken Widerständen die Messerklingen des Mähroboters nach hinten weichen.
      – für den Automower benötigen Sie einen Rasenkantenstein mit 20cm Breite, so daß dieser alles abmähen kann (Gehäuse sollte die Möglichkeit haben 20cm über die Rasenkante gleiten zu können)
      – die Durchfahrt von 80cm reicht für den Automower – ist es jedoch eine längere Passage, die er durchfahren soll, dann sollte die Passage mind. 1,5m breit sein

      • Danke für die schnelle Antwort.
        ich bermerke,das ich doch etwas mehr zum Automover 308X bzw. den 310 tendiere.Allerdings ist der Preis doch heftig.
        Da der Gardena 70LI ja vergleichbar ist wäre er eine Alternative?
        Jetzt meine Frage : Ist der Automover seitens der Steuerungsoftware um soviel besser ausgestattet,so das sich der Mehrpreis zu Gardena lohnt.
        Ist es sinnvoll anstatt den 308X den 310 Automover zu nehmen um genügend Reserven zu haben?

        Gruß
        Rainer

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