Spiegel Online testet den Automower 310

Automower 310 bei Spiegel Online

Der Hype um die automatischen Rasenmäher hat jetzt auch die Nachrichtenmagazine erreicht. So berichtet Spiegel Online in einem Artikel (Mensch gegen Maschine) über die Vorzüge und Eigenschaften des Automower 310 MK2. In einem weiteren Rasenroboter Test berichtet Stiftung Warentest über die Rasenroboter

Zusammenfassung des Spiegel Online-Artikels

Steigung und Navigation des Mährobors

Der Tester erhielt einen Automower 310 um auch die vorhandenen Steigungen im Grundstück problemlos mähen lassen zu können. Der Automower 310 schafft 40%, was dann auch für das Grundstück problemlos ausgereicht hat.

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Das Arbeitsprinzip beschreibt SO praktisch identisch mit dem Gardena-Mähroboter, der ebenfalls bereits getestet wurde. Das ist ziemlich korrekt erkannt. Die beiden Mähroboter unterscheiden sich von der Navigation her nur in:

  • Navigation zur Einsatzstelle, hier hat der Automower 310 auch die Möglichkeit über das Außenkabel zum Einsatzort zu kommen, der Gardena Mähroboter schafft dies nur über das Suchkabel
  • Navigation zur Ladestation, hier hat der Automower 310 auch die Möglichkeiten über den direkten Funkkontakt anzudocken, über das Suchkabel, oder über das Außenkabel, während beim Gardena Robotermäher nur das Suchkabel bleibt
  • Navigation entlang dem Begrenzungskabel, hier hat der Automower 310 die Möglichkeit einen variablen Abstand zu wählen, während der Gardena Roboter immer denselben fixen Weg entlang dem Suchkabel wählen muß
  • weitere Infos zur Planung, Installation, Inbetriebnahme und Arbeitsweise

Installation des Rasenroboters

Erklärt wird im Bericht, wie das Begrenzungskabel für den Rasenroboter mit der Einschlaghaken auf der Rasenfläche installiert wird. Die andere Möglichkeit, daß Begrenzungskabel zu versenken wird nicht angesprochen.

Netzteil des Automower 310

Kritisiert wird das Netzteil des Automower 310. Der Trafo wird bei den meisten Installationen an einer Außensteckdose angebracht, darf jedoch lt. Husqvarna weder Nässe noch Sonne ausgesetzt sein. Ein Kritikpunkt der absolut zutrifft.

Rasenmähen im Nachtbetrieb

Angenehm überrascht war der Tester von der extrem leisen Arbeitsweise des Automowers, so daß auch ein Nachtmähbetrieb durchgeführt werden kann.

fehlender Regensensor

Im Bericht wird ebenfalls auf einen fehlenden Regensensor hingewiesen, da der Automower an gewissen Stellen bei Nässe Probleme hatte. Für diese Stellen gibt es jedoch ein Offroad-KIT. Ein Regensensor wäre für das automatische Mäher nicht besonders sinnvoll, denn was würde passieren, wenn es mal 7 Tage am Stück regnen würde, das Prinzip des fortlaufenden Mähens wäre gestört und der Automower hätte keine Chance mehr die Fläche gemäht zu bekommen. Vor-/Nachteile Regensensor

Mährhythmus und Unkrautentwicklung

Das Rasenmähen ist für den Mähroboter eine fortwährende Aufgabe, so daß auch der Spiegel-Tester kein Wachstum der Halme feststellen konnte, da die Spitzen ständig geschnitten wurden, entwickelte sich die Rasenfläche jedoch sehr gut und wurde bereits nach kurzer Zeit dichter. Das Schnittgut mußte nicht entsorgt werden, da der kurze Rasenschnitt vollkommen verkompostierte und zu Dünger wurde. Unkraut hatte ebenfalls kaum noch eine Chance, das einzige Manko: die Rasenkanten mußten alle paar Wochen nachgearbeitet werden.

Fazit von Spiegel Online

Sehr gut, bis auf den fehlenden Regensensor, jedoch ist der Spiegel der Meinung, daß die Anschaffungskosten ziemlich heftig seien. Bei der Beurteilung des Preises wird auch hier wieder außer Acht gelassen, daß man nicht mehr mähen muß und die eingesparte Zeit einfach nicht mit in die Rechnung aufnimmt. Setzt man z.B. nur 15 Euro an, dann sieht die Rechnung nach 2 Jahren schon wieder ganz anders aus.

Den kompletten Artikel über den Automower 310 finden Sie hier bei Spiegel Online

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