Test-Vergleich zwischen dem Automower 220 AC und dem Automower G2

Automower 220 AC vs. Automower G2

Automower 220 AC im Vergleich zu seinem direkten Vorgänger G2:

Nachdem ich besonders in letzter Zeit des Öfteren auf den Automower G2 im Vergleich zum neueren Modell Automower 220 AC angesprochen wurde, gibt´s jetzt einen kleinen Blogartikel über den erfolgreichsten Rasenroboter von Husqvarna.

Ein kleiner historischer Rückblick:

  • im Jahr 2003/2004 bringt Husqvarna den damals revolutionären Automower G2 auf den Markt, in Bezug auf Form, Technik u. Effizienz ein klarer Fortschritt gegenüber dem damaligen Vorgänger dem Automower G1
  • damals versucht Husqvarna mit Electrolux eine Vertriebsgemeinschaft zu etablieren, um den Rasenroboter auch in Deutschland salonfähig zu machen, diese wird jedoch schon nach einem Jahr wieder eingestellt
  • die Stückzahlen des G2 steigen gegenüber den Vorjahren deutlich an, Husqvarna befindet sich mit dem G2 also auf dem richtigen Weg
  • 2007 löst der jetzige Automower220AC den damals erfolgreichsten Mähroboter G2 ab, gleichzeitig bekommt er mit dem 230ACX einen größeren, und leistungsstärkeren Partner, sowie mit dem Automower 210C einen kleineren und nur halbautomatischen “Bruder” (dieser kann sich jedoch am Markt kaum durchsetzen und ist im letzten Jahr vom neuen kleinen vollautomatischen Rasenmäher Automower 305 abgelöst worden).
  • in Form, Leistung und Funktionalität unterscheiden sich die beiden Automower (siehe auch Fotos unten) kaum, ein weitere Hinweis darauf, daß Husqvarna damals mit dem G2 ein ausgesprochen ausgereiftes Modell auf den Markt brachte.

Kommen wir zu den Unterschieden Automower 220AC (2007-heute) gegen Automower G2 (2004-2007)

  • Hebesensor, der Hebesensor fehlt beim G2 noch, beim 220AC ist er selbstverständlich integriert, dieser ist dafür verantwortlich, daß der Roboter, wenn es zu steil werden sollte nach rechts oder links diagonal ausweicht und so versucht eine Steigung auf diese Art und Weise zu meistern. Desweiteren stoppt der Messermotor sofort, wenn der Mäher angehoben wird, ein für den Sicherheitsaspekt ziemlich ins Gewicht fallendes Feature.
  • etwas modernere Optik, dies können Sie ganz einfach an den beiden untenstehenden Photos erkennen – weitere Kunden-Photos finden Sie im übrigen auf unserer Automower-Photo-Seite
  • verbesserte Software, diese wird ständig aktualisiert und verbessert die Effektivität und merzt letzte kleinere Schwächen aus
  • dies sind nur die wichtigsten Unterschiede, Husqvarna optimiert seine Modelle bereits seit Jahren und hat auch deshalb einen erheblichen Erfahrungs- u. Entwicklungsvorsprung gegenüber den derzeit neu am Markt gehandelten Mähroboter-Modellen
Automower 220 AC

Automower 220 AC

Automower G2 Baujahr 2004

Zugegeben unser “alter” G2 aus dem Jahre 2004 sieht schon etwas “verschoben” aus, beweist allerdings auch die Langlebigkeit eines Automowers, unser Robby absolviert in diesem Jahr seine 9. Mähsaison.

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Antworten zu: Test-Vergleich zwischen dem Automower 220 AC und dem Automower G2

  • LI-ION halten länger, haben mehr Power und lassen sich auch schneller aufladen.
    Natürlich ist dazu neue Ladetechnologie erforderlich. Andere Hersteller haben dies jedoch schon Läger im Programm.
    Für mich ist es unverständlich, dass der kleinste Mähroboter LI-ION Akkus hat, die grossen Modelle jedoch nicht.

    • naja, der kleinste Automower hat zwar LI-IO drin, aber auch die kleinste Flächenleistung, der Wettbewerb hat zum Teil auch schon LI-IO drin, aber bei den vergleichbaren Modellen auch keine größeren Flächenleistungen, zudem Probleme mit den Akkus – zugegeben, der AM265 ist inzwischen mit LI-IO ausgerüstet und hat dadurch gegenüber dem 260er an Leistung gewonnen – jedoch stellt Husqvarna ja die Mähroboter von 0-6000qm mit den bewährten Modellen – wenn Husqvarna was macht, dann wohl nur in Richtung Großflächenmäher…

    • Husqvarna wird meiner Ansicht nach die bestehenden Modelle in Bezug auf die Batterie-Technologie nicht ändern – warum sollten sie auch?
      – es entsteht durch die Änderung auf LI-IO Akkus kein größerer Kunden-Nutzen
      – die bisherigen NIMH-Akkus funktionieren seit Jahren zuverlässig und erfüllen Ihren Zweck vollständig
      – eine neue Akku-Technologie würde eine komplett veränderte Ladesoftware erfordern, was nicht ganz so einfach ist, wie sich beim Wettbewerb inzwischen herausstellt…
      – in welcher Ecke Husqvarna tätig werden muß ist meiner Ansicht nach die Mähsoftware, hier sollte auch eine Möglichkeit geschaffen werden mit der die Rasenfläche in “Streifen” gemäht werden kann

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